Beiträge von FlyAgi

    Das stimmt wohl. Allerdings macht das Betreiben eines Forums unter den gegeben Bedingungen kaum noch Spaß.

    Ja... das kann ich schon verstehen - mir macht das auch keinen Spaß mehr, ich werde mich also nun raushalten. Ist auch meinerseits alles gesagt, ob's ankommt spielt auch keine Rolle mehr, ich möchte das so für mich nicht mehr.

    Hätte mich gerne etwas mehr zu diesem Thema ausgetauscht aber da dieser Threadimmer wieder gehijackt wird und das gegenseitige Schippchen wegnehmen scheinbar wichtiger ist und die Admins hier total Versagen bin ich raus....

    ich versuche auch das hier mal ganz sachlich anzugehen:


    1. Ich schreibe etwas ganz sachlich zum Thema
    2. Meine Sachkenntnis wird pauschal ohne Argumente in Zweifel gestellt
    3. Ich wehre mich dagegen (zugegbenermaßen nicht gerade elegant)
    4. Fazit: Ich habe den Thread gekapert?


    Mir ist schon klar, dass derartige Abläufe nervig sind - derartiges wäre aber gar nicht passiert, wenn von vornherein der meines Erachtens ganz normale zwischenmenschliche Respekt gewahrt worden wäre. Respektlosigkeiten fangen auch nicht erst bei eindeutigen Beleidigungen an, man kann das auch, sehr unmissverständlich, 'durch die Blume' machen und hat dann immer den Vorteil sagen zu können 'das wäre so ja nie gesagt worden'.


    Da dich speziell die Sache aber auch gar nicht betrifft verstehe ich nicht, was du dir da nun so einen Kopp drum machst. Ignorier doch einfach das (meines Erachtens aufgrund der Situation nicht ganz unpassende) 'Nebengespräch' und mach beim Thema weiter.


    Und eine Frage noch: Wenn dir jemand 'dein Schippchen wegnimmt' lässt du dir das grundsätzlich einfach so gefallen? Angenommen ich würde dir jetzt irgendwelche blöden Sprüche um die Ohren hauen, nach dem Motto 'ach der hat doch eh keinen Plan' (was ich nun explizit NICHT sage, das ist wirklich nur ein Beispiel), wäre das okay für dich?

    Mal ehrlich Agi, passieren solche Diskussionen ausschliesslich hier in diesem Forum? Oder gibt es ähnliche Probleme (nicht mit Deinen Posts, ich meine allgemein) auch in anderen Foren?

    Das problem erscheint mir ein recht verbreitetes zu sein, das passiert zumindest im deutschsprachigen Raum eigentlich überall.



    Man äußert seine Meinung doch öffentlich und muss mit anders denkenden Mitmenschen rechnen.

    Mit Andersdenkenden habe ich gar kein Problem, auch wenn mir das gern mal unterstellt wird - aber mit Respektlosigkeiten. Warum bitte muss ein inhaltlicher Kommentar, in dem ich recht detailliert meine Sichtweise darlege und begründe von Leuten, denen das nicht passt, schnippisch abgeurteilt werden? Kann man da nicht euf einer inhaltichen Ebene widersprechen? Letzteres sollte doch von jemandem zu erwarten sein, der anderer Ansicht ist, denn für die andere Ansicht muss es ja Gründe, Argumente geben.


    Das Problem ist aber ja derzeit ein gesamtgesellschaftliches Phänomen, auf politischer Ebene wird das passenderweise als 'post-faktisch' bezeichnet, was den Kern der Sache ganz gut trifft.


    Bin aber wohl nicht die Einzige, der derartiges auf den Keks geht:


    https://www.thresholdx.net/opinion/jntsta


    Hatte da bisher noch nicht die Zeit, die Hintergründe aufzuklären und zu recherchieren, aber deren Ansatz, so radikal er bei konsequenter Anwendung auch sein mag, ist meines Erachtens nicht verkehrt.


    Bedenken bezüglich dieses Ansatzes habe ich aber auch, das kann nämlich auch ganz schnell nach hinten losgehen, ich wurde auch schon als 'toxisch' bezeichnet, weil ich mir nicht alles gefallen lasse. Es ist ja auch letztlich so, dass heutzutage die Mehrheit immer Recht hat und solche, die einer Mehrheit widersprechen ganz schnell vogelfrei sind. Es ist ja auch für manche schwer, eine Diskussion auszuhalten und eine solche von einem Streit zu unterscheiden, Diskussionen sind irgendwie nicht erwünscht, besser sind Small-Talk, Bilder-Posts und ähnliches. Wer sich Gedanken macht und dabei dummerweise zu anderen Ergebnissen kommt als die Mehrheit (die in der Regel auch nur glaubt, was andere gesagt oder geschrieben haben) ist gut beraten von der proklamierten Meinungsfreiheit keinen Gebrauch zu machen, denn diese gilt für Abweichler nur auf dem Papier. Natürlich dürfen auch Abweichler sich äußern, aber die Gruppendynamik sorgt dann dafür, dass das negative Konsequenzen hat, was letztlich nicht dem Konzept der Menschenrechte und Freiheiten entspricht - dabei geht es nämlich darum, eine Meinung äußern zu können, OHNE von IRGENDWEM dafür bestraft zu werden.


    Kurz gesagt: Man kan den größten Unsinn erzählen solange man das in einer Gruppe tut, die dasselbe glaubt, wenn man aber irgendwo widerspricht oder auch nur Bedenken äußert ist man ganz schnell vogelfrei, egal wie die Faktenlage, die Argumente, die Quellen aussehen.


    "Und willst du nicht mein Bruder sein, dann schlag ich dir die Fresse ein."



    Ich war auch mal der Ansicht, mit übberzeugenden Argumenten, Quellen, belegen etc könne ich doch in einer solchen Situation auf erwachsene Art und Weise und unter Wahrung des meines Erachtens ganz normalen zwischenmenschlichen Respekts solche Situationen begegnen - von dem Trip bin ich nun wirklich runter. Wenn ich keinen Ärger haben will muss ich einfach den Mund halten, denn das ist der einzige Weg sicherzustellen, dass ich nicht die falsche Meinung vertrete.

    Ja, wie gesagt... wenn schon so einfach Gedankengänge wie meine zum besagten Video zu solch einem Blödsinn führen brauche ich wirklich nichts mehr zu sagen - das kann bei der nächsten Kleinigkeit wieder losgehen, jemandem passt meine Aussage nicht, teilt mir durch die Blume mit, dass ich ja ein bissl blöd bin und man einen 'Experten' niemals in Frage stellen darf (implizieren, dass ich keine Ahnung habe), verzichtet dabei natürlich auf jegliche inhaltliche Auseinandersetzung mit dem von mir gesagten und macht mich zum Affen.


    Das passiert mir ja leider doch sehr oft, dass einfache Gedankengänge meinerseits, die ich für absolut harmlos halte (Meine Wortwahl war hier mit 'Bedenken' sehr vorsichtig), zu derartigen Reaktionen führen und ich hab da echt keinen Nerv mehr drauf. Im Endeffekt ist es doch auch so, dass immer, wenn jemand nicht meiner Ansicht ist, irgendwie alles erlaubt zu sein scheint.


    Nee, ganz ehrlich, ihr kommt alle besser ohne mich klar.

    Klaus ist nur Deine Bemerkung hinsichtlich des "Sprungs aus dem Fenster" aufgestossen (nehme ich jedenfalls an), die in der Tat falsch aufgefasst werden könnte.

    Nee... seine Ad hominem ging dem ja voraus... und ich habe, ganz ehrlich, langsam nicht mehr den nerv drauf für einfachste und rein inhaltliche Aussagen zum Affen gemacht zu werden (dazu noch von einem Admin). Es ist ja auch so, dass gerade meine Versuche, inhaltlich alles auszudiskutieren als Besserwisserei abgestempelt werden - da kann ich mir jegliche Äußerung doch sparen, sobald es jemandem nicht passt kommen dumme Sprüche, die dann dazu führen, dass andere ebenfalls so 'argumentieren', weil 'Agi ja immer alles besser weiß'.


    Das hat keinen Zweck, schätze ich. Meine Äußerungen braucht niemand, gibt ja genug YouTube-Videos und Experten, da sind meine Inhalte nur nervig, wie es scheint.

    Denn das du alles weist und auch noch besser als andere, habe ich hier im Forum ja schon öfter mitlesen können. Das wäre es aber schon, was ich zu Dir und dem Thema hier zu sagen hätte.

    Ich hab grad keinen Plan, was an meinen sachlich vorgetragenen und inhaltich begründeten Bedenken am besagten Video dir nun so quer aufgestoßen ist dass du meinst persönlich werden zu müssen... aber tu mir einen Gefallen und mach von deiner Admin-Power Gebrauch und entferne bitte meinen Foren-Account inklusive aller meiner Posts und das Problem hat sich für uns beide und alle anderen erledigt.


    Nur kurz noch: Wenn du Dinge besser weißt als ich und ich falsch liege sollte es recht leicht sein das auf einer inhaltlichen Ebene zu kommunizieren anstatt einfach mal pauschal meine Qualifikation in Abrede zu stellen - denn meine Qualifikation ist dir reichlich unbekannt, eine ad hominem Argumentation ist das ganze obendrein.

    Irgendwo bei MifCom muss es auch Informationen zu den Lüftern geben, die meisten besseren Gehäuse haben welche, selbst mein Billig-Teil für den BackUp-Rechner hatte immerhin einen. Grundsätzlich würde ich empfehlen, wenigstens einen Lüfter hinten zu montieren, der die Luft direkt von der CPU absaugt und den CPU-Kühler eben auch so montieren, dass die Luft von vorn nach hinten und nicht von unten nach oben gezogen wird. Wenn du den Gehäuselüfter dann noch per Y-Kabel (liegt bei vernünftigen Lüftern normal bei) mit dem Lüfter der CPU koppelst hast du dann die bestmögliche Belüftung der CPU. Es schadet nun nicht, weitere Lüfter zu verbauen, zB einen noch vorne, der Luft ins Gehäuse saugt, aber je nachdem wie du den Rechner letztlich betreiben möchtest ist das unter Umständen nicht nötig.


    Wenn du also zum beispiel einen 8700k Prozessor kaufst und den nicht übertaktest solltest du keine Probleme haben, wenn aber wirklich jedes Grad zählt, schadet es aber nicht, weiter Lüfter sinnvoll zu verbauen, die holen dann hier und da ein paar Grad heraus. Es ist auch nun nicht so, dass du einen K-Prozessor unbedingt übertakten musst weil du sonst Geld verschwenden würdest, die K-Prozessoren haben neben der Übertaktbarkeit auch schon deutlich höhere Taktraten als die Nicht-K-Modelle (der 8700k läuft im All-Kerne-Turbo zB mit 4.3 GHz, eine Übertaktung auf 4.6 macht da wenig Sinn (außer vielleicht für's Ego).


    Hier noch ein Link zur MifCom-Lüfterseite (Konfigurator starten, Kühlung + Optik wählen, dann Gehäuselüfter):


    https://www.mifcom.de/gaming-pc-core-i7-8700k-rtx-2080-ssd-id6983?configurator#tab-category-240&#category-61


    Da sind nun also erstmal gar keine Lüfter im Gehäuse (Option 'nein) und die angebotenen sind unverschämt teuer, vergleichbar gute gibt es auch günstiger, teils für etwa die Hälfte. Ich habe Fractal Design Venturi verbaut, die sind schon nicht ganz billig aber liegen mit PWM-Steuerung bei nur knapp 19 €, wenn du Arctic-Lüfter kaufst wird das nochmal deutlich billiger. Natürlich hast du dann keine BeQuiet, aber mit der Marke ist das ein wenig wie mit Apple.



    Kaufste fertig, haste alles.

    Ja, also... prinzipiell ist das auch so, wenn du keinen Schrott kaufst. Letztlich hängt der Kauf eines Rechners vor allem vom Nutzungsprofil ab, also davon, was du damit genau machen willst, wie du eventuell auf- oder umrüsten möchtest. Wenn du alle paar Jahre mal eine fertige neue Kiste kaufen willst und zwischendrin bestenfalls die Grafikkarte einmal tauschst, kann auch ein Fertig-PC durchaus eine gute Anschaffung sein, wenn denn der Preis stimmt. Da der Media-Markt-PC aber nicht billiger ist als der vorgeschlagene von MifCom würde ich da zu letzterem greifen, schon weil du da bei allen Teilen weißt, was du bekommst und es keine Überraschungen gibt.

    Der 8auer ist die Koryphäe was OC und PC Bau ist da braucht man gar nicht zweifeln, das ist Fakt. Einfach mal UTube guggen oder in einschlägigen Fachforen nachlesen

    Ja... und wenn der sagt, aus dem Fenster des dritten Stocks auf den Asphalt zu springen ist harmlos... dann ist das wohl auch Fakt. Ich bin zwar keine anerkannte 'Koryphäe' aber ein bissl Ahnung hab ich schon... und vor allem überlasse ich das Denken nicht anderen. :-)



    Ich würde mir immer ein Silentgehäuse gönnen, weil da auch gute Lüfter verbaut sind. Vor allem müssen die Lüfter auch automatisch oder manuell anpassbar sein.

    Das habe ich auch mal gedacht und mir dann das fast schon legendäre Fractal Design Define R5 gegönnt - es sieht besser aus als mein vorheriges LC-Power-Billiggehäuse und ist etwas geräumiger, das war es aber auch schon. Da waren auch nur zwei Lüfter drin, die über eine manuelle Lüftersteuerung anzusteuern sind, ich habe also noch einige nachgerüstet. Silent war dann auch relativ, da dort einige Festplatten-Halterungen aus Metall sind, der Käfig selbst auch, beides aber nicht auf Spannung - wenn das DVD-Laufwerk irgendeine Disk einliest hört sich das an wie ein Küchenschrank bei Erdbeben - auch das habe ich mit Bastelei zurechtgebogen. Ich würde selbst wieder zu billigen Gehäusen greifen und diese mit halbwegs brauchbaren Lüftern ausstatten, das geht bei billigen Gehäusen normal auch recht problemlos.



    Mir gefällt das Gehäuse, allerdings wirkt die Gehäuse Abmessung recht klein, hab jetzt nichts über die Gehäusedaten gelesen, aber ein Tower scheint das nicht zu sein.

    Das ist wahrscheinlich ein Micro-ATX und daher so klein - jedenfalls ist ein Micro-ATX Mainboard drin, was diesen Schluss nahelegt.

    Ich habe bei Mifcom noch nichts gekauft, muss ich ehrlich sagen - die Preise haben mich bisher immer abgeschreckt, wenn ich dasselbe System selbst baue spare durchaus noch einiges ein. Dieser oben verlinkte Rechner scheint da nun im Rahmen dessen, was ich für ein vergleichbares System erwarten würde, möglicherweise sind die billiger geworden.


    Grundsätzlich halte ich aber auch nicht viel davon, Rechner komplett neu zu kaufen - da bezahle ich dann ja auch Dinge, die ich gar nicht benötige weil ich so schon habe, Gehäuse, Netzteil, Laufwerke etc.

    Das Video ist ganz interessant, aber ich habe bei manchen Aussagen so meine Bedenken.


    Möglicherweise sind meine Kenntnisse da etwas veraltet, aber früher war das mal so, dass elekrtische Leistung sich aus der Mulitplikation von Spannung und Stromstärke ergibt - und demnach eine derartige Übertaktung mit fix angehobener Spannung ohne Energiesparfunktionen (immer 4600 MHz bei 1.35V) den Stromverbrauch deutlich erhöhen sollte.


    Außerdem glaube ich, dass die pauschale Aussage 'man kann da nichts kaputt machen' doch etwas relativ ist. Es mag schon sein, dass einem die CPU nicht nach 5 Minuten abraucht, allerdings gibt es da noch das Problem des höheren Verschleißes bei stärkerer Beanspruchung, speziell also höherer Spannungswerte (Stichwort Elektromigration), resultierend in geringerer Lebenserwartung der Komponente. Ein deartiges Vorgehen (bei allen Werten recht hoch angesetzte Erfahrungswerte, die immer funktionieren, siehe Video) läuft erstmal, aber möglicherweise verschleißt die CPU dann auch schneller als bei sinnvollerer, niedrigerer Spannung. Das ganze ist besonders dann von bedeutung, wenn man den rechner eben nicht nur abends mal für 'ne Runde Witcher III oder am Wochende für ein paar Stunden Fliegerei startet sondern das Gerät eine höhere Nutzungszeit hat, weil es als Multimedigerät genutzt wird und praktisch immer läuft, wenn der User zuhause ist.


    Dann ist da noch die Sache mit dem Sweet Spot, also dem idealen Kompromiss zwischen Takt und Spannung: Wenn solch eine CPU zB bei 4400 MHz nur 1.2 V Spannung benötigt aber bei 4600 MHz schon 1.3 V würde ich die erstere Variante vorziehen, speziell wenn Langlebigkeit der CPU eine Rolle spielt.


    Auch die Aussagen bezüglich der Garantie ist zwiespältig: Das Video macht ja ganz deutlich auch Werbung für Asus und es wird auch gesagt, dass Asus die Garantie auch noch gewährleistet, wenn übertaktet wird - aber das gilt dann so definitiv erstmal nur für Asus und müsste für andere Hersteller erstmal geprüft werden. Außerdem wäre ein Defekt der CPU, die ja von Intel oder AMD kommt kein Garantiefall, der über Asus abgewickelt würde und ich glaube nicht, dass man da defekte CPUs dann bei Asus reklamieren kann. Intel selbst bietet dafür einen Performance Tuning Protection Plan an, eine Art erweiterte Garantie für den Fall, dass die CPU außerhalb der Spezifikation betrieben wird. Hier ist dazu die Preisliste. Jetzt gelten Garantie aber auch nicht ewig, bei Intel geht die wohl über drei Jahre - wenn dann aber nach dreineinhalb Jahren die CPU wegen erhöhten Verschleißes ausfällt ist das für manche nicht schlimm, für andere mit weniger Geld aber eine Katatsrophe.


    Für alle, die sich also animiert fühlen, nun selbst Hand anzulegen, weil man ja nix falsch machen kann, hier nur ein paar einfach Ratschläge, nur für den Fall:


    • Spannung so hoch wie nötig, aber so niedrig wie möglich
    • Gerade bei einfachen Gaming-Übertaktungen ohne Ziel Rekorde zu erreichen können die Energiesparfunktionen aktiv bleiben
    • Bei modernen CPUs, die von sich aus im Alle-Kerne-Turbo schon mit 4.3 oder 4.4 GHz laufen sollte man sich überlegen, ob man eine Übertaktung auf 4.5 oder 4.6 GHz wirklich braucht, nur um sie Stolz in einer Forensignatur vor sich herzutragen - wirklich Leistung bringt das nämlich nicht
    • Das Übertaktungs-Resultat aus dem Video im Game Witcher III ist jetzt auch eigentlich recht bescheiden: CPU deutlich übertakte, Speicher und Grafikkarte ebenfalls - für 15 % Mehrleistung, die man kaum wahrnimmt.

    Na ja, wenn man bei MifCom einen kompletten rechner kauft ist der streng genommen auch fertig - nur hat man da eben alle Komponenten selbst aussuchen können. Das Problem bei den Disounter-Sonderangeboten, die auf den ersten Blick sehr günstig wirken ist da meist das Konzept der Zusammenstellung: Dem Namen nach toller Prozessor plus dem Namen nach tolle Grafikkarte und alles andere ist das Billigste vom Billigen. Was dann bei einem Billig-Gehäuse meist einfach nur schlecht aussieht ist bei einem billigen Biostar-Mainboard dann aber sehr dramatisch, wenn dieses den Chipsatz so schlecht kühlt, dass das Board die CPU unter wirklicher Last dann auf halbe Taktfrequenz drosselt, um den Chipsatz abzukühlen (hab hier solch ein Wunderwerk der Technik als Backup-Server herumstehen, geschenkt bekommen).

    Da scheint man in der Tat ein gewisses Risiko einzugehen, wenn man einen Fertig-PC kauft: Implodiert das Ganze einen Tag nach Ablauf der Garantie?

    Nein, sicher nicht. Nur bei Festplatten (also klassischen HDDs) würde ich regelmäßig ein Auge drauf werfen, Smart-Werte auslesen und schauen, was da los ist - so lässt sich ein möglicher Ausfall meist rechtzeitig progonstizieren.


    dazu noch eine Realtek Soundkarte (gar nicht so schlecht...) statt SoundOnBoard.

    RealTek-Sound ist Onboard-Sound. Verglichen mit manch anderen Onboard-Lösungen aber eigentlich gut zu gebrauchen, ich mag deren Klangprofil, wenn gleich das mit meiner Soundblaster Z nicht vergleichbar ist (und die habe ich nur gekauft, weil mein Via-Onboard-Sound einfach nur sehr dünnn klingt).


    Schwachstellen beim Media-Markt-PC sind aber durchaus gegeben: 450 Watt für's Netzteil funktionieren, aber viel Spielraum hast du dabei nicht. Ebenso hast du ein Mikro-ATX-Mainboard, die Sache mit den Steckplätzen ist also nicht so dolle, viel geht da nicht. Bei fertig-PCs werden ja auch gerne die billigsten Boards verbaut, die dann wirklich die Handbremse sind, sobald du etwas mehr machen möchtest als den Rechner so zu benutzen, wie er erstmal ist. Bin mir bei den Chipsatz-Specs grad nicht 100% sicher, aber die H-Chipsätze sind zum Übertakten eventuell nicht zu gebrauchen, so ein Billig-Board wird dir dafür auch nicht unbedingt alle nötigen Optionen bereit stellen und das 450-Watt-Netzteil kann da dann auch schnell Probleme machen, wenn es so gerade eben reicht und eine Übertaktung nunmal auch den Stromverbrauch erhöht.


    Wenn also der Oben verlinkte Mifcom mit einer 2070 knapp teurer ist als der von media-Markt (mit der günstigsten 2070, die immer noch etwas schneller ist als die 1080 liegt die Konfiguration bei 1689 €) ist der definitiv die bessere Wahl, auch wenn da die laufwerke geringere Kapazität haben (zumal du deine alten Laufwerke auch dort einbauen kannst). Bei dem Mifcom kannst du für 7 € mehr auch ein 630-Watt-Netzteil bekommen, welches wohl die wenigsten Schwierigkeiten machen dürfte.

    Da ich einen schmalen Geldbeutel habe und dementsprechend auch für die nächsten 4 - 6 Jahre planen muss, ist die Frage ja klar:

    Werde ich damit glücklich?

    Für's erste: Ja, damit wirst du glücklich - wie das in '4-6 Jahren' aussieht ist aber schwer zu prognostizieren, wobei du da nun einen PC hast, der derzeit Spitzenleistung mit einem guten Preis kombiniert - einen wirklich dramatisch schnelleren Rechner kann man derzeit nicht bauen.


    Bezüglich der 8 GB Grafikspeicher würde ich mir auch jetzt nicht solch einen Kopp machen, das ist derzeit eine solide Angelegenheit und mehr als Ausreichend in den meisten Fällen - und, dank der noch vorhandenen technischen Entwickung im Grafikkartenbereich ist es da eigentlich gar nicht möglich etwas zukunftssicheres zu kaufen. Vor 4-6 Jahren waren 2 GB VRAM ne tolle Sache, die Grafikkarten aus der Zeit sind aber mittlerweile sowas von rückständig - das wird mit der 1080 oder auch der 2080 in 5 Jahren nicht groß anders aussehen.

    Bis zur vollen Umsetzung behalte ich meine 11.26 Version. Hab mir ein zweites XP installiert wo ich erstmal gucken kann.

    11.30 ist bereits in der RC-Phase, das dürfte also bald veröffentlicht werden - und es ist für mich nicht anzunehmen, dass die neuen Mikroruckler (die nicht nur ich festgestellt habe und die mehrfach an Laminar gemeldet wurden) noch korrigiert werden. Diese sind seit der ersten Beta vorhanden und wo das problem mit der schlechten Shader-Leistung behoben wurde hat sich dahingehend bisher gar nichts getan.



    braucht man auch nicht bei Full HD Auflösung. Bei WQHD und 4K steigt aber der Verbrauch an Arbeitsspeicher

    Das ist natürlich korrekt, würde aber bedeuten, dass derzeit WHQD und 4k gar nicht vernünftig betrieben werden können, wenn mehr Speicher als vorhanden gebraucht würde - WHQD und 4k sind aber doch schon recht verbreitet, trotz des 'geringen' verfügbaren Speichers.



    Ist halt ziemlich merkwürdig, dass eine RTX 2080 zu einer GTX 1070 im X-Plane so gut wie nichts bringt.

    Nee... das ist logisch, da X-Plane, solange die Grafikkarte ein gewisses Leistungsniveau hat (etwa 1060 oder 1070 aufwärts bei maximalen Objekten), nicht limitiert sondern sich meist langweilt, während die CPU, selbst wenn sie 'top modern' ist, an allen Ecken ausbremst. Wenn jemand etwa 45 FPS erreicht weil die CPU limitiert und dann eine 10x schnellere Grafikkarte kauft hat er am Ende auch wieder 45 FPS. Mit ausgewogenen Einstellungen (was nicht sehr verbreitet zu sein scheint) kann man da durchaus das CPU-Limit etwas nach oben verschieben, wenn man aber leistungsfressende Flugzeuge nutzt und dazu noch die Reflexionen recht hoch einstellt (also alles höher als ganz links) hebt sich das aber wieder auf und wo die CPU dann nicht mehr mitkommt hat die GPU viel Leerlauf. Nahezu alles, was in X-Plane die Leistung spürbar verschlechtert läuft über die CPU, bei Flugzeugen ist das meist sogenannte 'custom logic' über SASL-Lua-Scripts (teils auch völlig unnötig bei GAs ohne Systemtiefe, hier kostet es schlicht Leistung und bringt exakt gar nichts), die Reflexionen schlagen auch sehr stark auf die CPU durch und sorgen vor allem für sehr hohe FPS-Fluktuation.

    Ja... die Preise hat NVidia regelmäßig erhöht - aber AMD hat, wenn sie dann mal einige leistungsstarke Modelle rausgebracht haben (wie gegen 2015 die Fury-Serie) dann einfach dieselben Preise genommen wie NVidia. Auch die Preise bei den CPUs sind bisher nicht gefallen, obwohl die Ryzen von AMD ja doch sehr gut sein sollen und offiziell auch sehr beliebt sind (wenigstens unter herkömmlichen Gamern).


    Von Vulkan erhoffe ich mir endlich ein vernünftiges CPU- und Multicorehandling sowie im allgemeinen weniger CPU-Limitierung, wobei ich auch da wieder skeptisch bin, ob und wann davon etwas umgesetzt wird. Laminar haben ja selbst öfter gesagt, dass Vulkan so nach und nach implementiert und optimiert würde, so dass eben am Anfang nicht alle Vorteile zur Verfügung stehen werden. GPU-seitig sollte da letztlich kein großer Unterschied zu sehen sein, wobei das eigentlich auch nicht das Problem ist, zumindest bei mir limitiert die GPU nicht wirklich, die langweilt sich eher. 10-12 GB Arbeitsspeicher brauche ich auch nicht wirklich, X-Plane 11.30 reduziert auch die VRAM-Nutzung recht deutlich, was leider aber zulasten verstärkter Mikroruckler geht, die besonders am Boden extrem sein können.


    Im Ganzen bin ich auch nicht besonders scharf drauf, Geld für neue Hardware auszugeben weil Entwickler da nur halbgare Software abliefern - meine aktuelle Hardware schafft jedes herkömmliche Game heute noch vollkommen souverän, wenn es sauber programmiert wurde. Da XP 11.30 nach wie vor spürbar schlechter läuft (eben die Mikroruckler) als 11.26 habe ich da so meine Bedenken ob das sich in vernünftige Bahnen entwickelt.

    Das Problem bei AMD-GPUs ist seit mehr als zehn Jahren, dass sie vor dem Release immer sehr gehypt werden, dass da wer-weiß-was für Leistungssprünge theoretisch kommen werden, was sich dann aber letztlich dann nach dem Release nahezu immer als heiße Luft entpuppt hatte - die Modelle waren dann immer leistungstechnisch geradeso konkurrenzfähig zu vergleichbaren von NVidia, dabei aber auch meist deutlich schlechter in Sachen Energieeffizienz, also Stromaufnahme und Kühlung (bestes Beispiel dafür war die R9 290X damals).


    Hier sieht man auch mal wieder Maketingtricks, die AMD gerne mal auffährt, der erste wäre der Speicherumfang von 16 GB (den gab es schon bei der R9 390X mit ihren für damalige Verhältnisse sagenhaften 8GB). Möglicherweise könnte das in ein paar Jahren mal was bringen, derzeit ist das aber eher ein psychologischer Vorteil, der sicher in 99% der Anwendungen nicht zum Tragen kommen dürfte und wenn sich die zeiten geändert haben gibt es dann mit vergleichbar viel Speicher etwas deutlich besseres. Des Weiteren sind die Präsentations-Benchmarks eines Herstellers grundsätzlich erstmal reine Werbung, ob das am Ende wirklich so aussieht steht auf einem anderen Blatt (wobei AMD-Karten grundsätzlich besser mit DX12 und Vulkan arbeiten können sollten als die jeweils vergleichbaren NVidias, da die AMD-GPUs laut offiziellen Angaben eine meist signifikant höhere Rohleistung hatten, die sich bisher aber extrem selten in realer Anwendungsleistung zeigen konnte).

    Weil angenehm sind die lauten Motor- und Windgeräusche wohl in keinem Flugzeug längere Zeit.

    Das wäre dann die Aufgabe des Entwicklers, dafür eine Lösung zu finden - denn der Simulator ist ja nicht die Realität. Sicher könnte ich die Motorensounds bei jedem Flugzeug einfach runterdrehen, dann höre ich sie gar nicht mehr und dann kommt erst recht kein Feeling auf.


    Und, Vergleiche mit der Realität sind da für mich, wie ich auch schon sagte, einerlei. Was bringt es mir, wenn ich perfekt realistischen Sound habe, wenn der im Sim nicht lange zu etragen ist?


    Meine Soundanlage ist übrigens nicht ohne... und vor allem relativ neutral, das ganze Spektrum wird ordentlich abgebildet, Dynamik ist vorhanden (und nicht nur bassdröhnen oder so):


    • 2x Heco Victa 701 Standlautsprecher
    • Yamaha AS-700 Stereoverstärker
    • Soundblaster Z


    Und das alles natürlich ohne klangverkaspernde Equalizer-, Loudness, oder Klangreglereffekte, die Soundkarte leitet direkt durch und der Verstärker ebenfalls.

    Die Motorgeräusche etc. wurden orginal aufgenommen.

    Das werden sie sehr oft - und ist leider nicht zwingend ein Garant dafür, dass der Sound am Ende auch wirklich gut ist. Realismus ist da nämlich das eine, angenehmer Klang, den man sich auch über mehr als fünf Minuten anhören kann etwas ganz anderes. Und da kommt wieder das Problem ins Spiel, dass doch die meisten Entwickler im Flusibereich ja nun mal keine gelernten Gamedesigner sind, die auf soetwas achten und Rücksicht nehmen.


    Interessanterweise gibt es derzeit eine vergleichbare Debatte in der Trecker Landwirtschaftsimulation, mit dem kleinen Unterschied, dass die Leute da durchweg angepisst sind und den neuen (sehr aufwändig aufgenommenen und mit 3D-Gedöns optimierten) Sound mehr als nur in Frage stellen.